Die lieben Freunde und Verwandten legen dem frisch vermählten Paar gerne ein Ei ins neue Nest – oder auch zwei, oder drei. So kommt das Brautpaar ins Schwitzen, denn: Das Schlafzimmer ist mit mindestens 100 Luftballons bestückt, die wiederum mit Mehl oder Reis gefüllt sind. Im Arbeitszimmer ist überhaupt kein Durchkommen mehr: Konfetti, Luftschlangen und -ballons reichen vom Boden bis zur Decke. Die lieben Freunde haben das Spülbecken mit Wasser gefüllt und scheußliche Fertig-Götterspeise eingerührt. Und sie haben im Bett, in Socken, Jackentaschen und Koffern Reis versteckt. Hinter dem Schrank meldet sich unaufhörlich eine batteriebetriebene, bestimmt auf der diesjährigen TrauDich! erstandene Glückwunschkarte zu Wort. Auch der nächste Kinobesuch wurde versüßt: Das Auto ist bis obenhin mit Popcorn gefüllt (... na gut: nicht unbedingt mit klebrig-süßem). Im Klo prangt eine Yucca-Palme (... eine Plastiktüte um den Erdballen schützt vor Verstopfung). Damit der Sprung ins Ehebett ein wahrhaft großer werden muss, umsäumen es halb mit Wasser gefüllte Plastikbecher. Dazu haben die Herzallerliebsten in der ganzen Wohnung Wecker verteilt, die sich die ganze Nacht hindurch mit Klingeln abwechseln. Sämtliche Glühbirnen haben sie aus der Fassung gebracht – und damit wohl letztlich auch das Hochzeitspaar
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